Jazz-Interpretation:
Wie ich die einfache Notation musikalisch auffasse und mit Reharmonisierung und Rhythmus zu meiner Spielweise mache. Dabei ergibt sich teilweise eine andere Melodie für den Gesang.
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Rhythmische Grundlage:
Triolisch aufgefasster Samba. Die Quintenschaukel im Bass ist ein wiederkehrendes Motiv. Ich spiele ohne Klicktrack.
Takt 10 und 11 dienen als „Rennstrecke“ mit Walking Bass über F-Dur und G-Dur. -
Tonart:
F-Lydisch basiert auf C-Dur-Tonmaterial. Der charakteristische lydische Ton H taucht in der Melodie zwar nicht auf, steckt aber im G-Dur-Akkord. -
Jazzharmonik:
Den einleitenden C-Dur-Akkord fasse ich als II-V-Verbindung nach F-Dur auf: Gm7–C7 beziehungsweise alternativ mit Tritonussubstitution als Gm7–F#7.
Den C-Dur-Akkord in Takt 12 interpretiere ich als Em7, gefolgt vom A7 als V7 der VI. Stufe – einem echten Standard-Kraftpaket, das den Zug direkt nach d-Moll erzwingt: Em7–A7–Dm.
Den G-Dur-Akkord in Takt 15 behandle ich als Tritonussubstitution für G7 (also als Db7), wodurch sich ein sauberer Halbtonschritt von Dm zu Db ergibt.