Du, ich habe heute Nacht von Leuten geträumt,
die ich nicht kenn’, aber unwahrscheinlich nett find.
Wir lebten gemeinsam in einer großen Stadt,
an Orten, die mir urvertraut sind,
obwohl ich da noch niemals war.
Dieser Traum war ganz wunderbar.
Du, ich habe heute Nacht von Leuten geträumt,
wie aus einem parallelen Leben.
Alles geschah in Selbstverständlichkeit,
so richtig Alltag eben.
Und plötzlich war ich rausgerissen,
beim Aufwachen begann schon das Vermissen.
Du, ich habe heute Nacht von Leuten geträumt,
die ich nicht kenn’, obwohl sie doch in meinem Kopf wohnen.
Vielleicht ähneln sie Menschen aus der Realität –
ein Besuch würde sich sicherlich lohnen.
Denn was soll sonst im Traumstübchen sein –
irgendwie kam es ja schließlich rein.