Pudding in den Muckis und kein Grips im Kopf

Artwork: Pudding in den Muckis und kein Grips im Kopf

Über dieses Lied

Der Song erzählt mit trockenem Sarkasmus die Lebensgeschichte eines Jungen, dem zunächst wenig zugetraut wird: zu wenig Kraft, zu wenig Verstand und dazu noch allerlei andere Nachteile. Doch wer früh lernt, sich gegen eine feindliche Umgebung zu behaupten, entwickelt seine ganz eigenen Überlebensstrategien. Er teilt aus, wenn es nötig ist, ergreift jede sich bietende Chance und lernt, nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Was in der Kindheit nach schlechten Voraussetzungen aussieht, erweist sich später als durchaus brauchbares Rüstzeug für eine Karriere. Am Ende steht ein wohl respektierter Bürger, dessen Lebensleistung von anderen gewürdigt wird. Ein sarkastischer Blick auf Aufstieg, Anpassung und die Frage, welche Eigenschaften eine Gesellschaft am Ende tatsächlich belohnt.

Pudding in den Muckis und kein Grips im Kopf,
und dazu noch Pickel. Da bist du ein ganz armer Tropf
und kriegst ordentlich auf die Mütze,
aber für das spätere Leben ist das Spitze.

Du bist gewohnt: Die wollen dir ans Leder
und nicht nur manche, sondern praktisch jeder.
Dementsprechend teilst du bei Gelegenheit aus.
Da fragt man sich: Was wird daraus?

Mit den gegeb'nen Mitteln schlägst du dich durchs Leben,
ergreifst jede Chance – noch mal wird's die nicht geben.
Buckelst nach oben und trittst nach unten –
so hat schon mancher seinen Weg gefunden.

Und zum Schluss blickt man mit dir zurück,
Redner sprechen von Lebensleistung und Glück.
Wie man so zu sagen pflegt:
Es war ihm nicht in die Wiege gelegt.

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