Visselhövede, tief, tief im Süden

Artwork: Visselhövede, tief, tief im Süden

Über dieses Lied

Das Lied beginnt mit der Frage, wie sehr die eigene Perspektive bestimmt, was man sieht und wo man sich zu Hause fühlt. Aus norddeutscher Sicht erscheinen Bremen und Hamburg als nahe Ziele, während Visselhövede scherzhaft als „tief, tief im Süden“ bezeichnet wird. In der zweiten Strophe wird diese geografische Orientierung auf persönliche Entscheidungen übertragen: Jeder muss selbst wissen, welche Richtung er einschlägt und ob er mit anderen oder allein geht. Die letzte Strophe treibt das Spiel mit der Himmelsrichtung weiter und macht aus Visselhövede einen Ausgangspunkt für die Reise nach Süden bis nach Athen.

Von wo du guckst, darauf kommt es an,
was du siehst, was du fühlst ergibt sich dann.
Wo wir herkommen, ist man fast schon Fischkopp
Bremen oder Hamburg ist der nächste große Stopp.
Manchmal liegt das Glück ganz woanders, nämlich drüben:
in Visselhövede,
tief, tief im Süden.

Osten ist Osten, Westen ist Westen,
was für dich gut ist, weißt du selbst am besten.
Welche Richtung schlägst du ein?
Gehst du mit anderen – oder gehst du allein?
Du jedenfalls hast dich entschieden
für Visselhövede,
tief, tief im Süden.

Über Visselhövede geht's nach Athen,
Hannover, Kassel, Frankfurt: musst du versteh'n.
Was willst du so weit fahr'n – bei dem Verkehr.
Du findest in Vissel das südliche Flair!

Artwork: Visselhövede, tief, tief im Süden