Fiktive Interviews
Gedanken zu den Themen meiner Lieder
- Im Bus sage ich lieber nichts – Feigheit oder Lebenserfahrung? Über Pünktlichkeit, Rücksicht im Bus und die Entscheidung, nicht jeden Streit auszutragen. Manchmal ist Ruhe wichtiger als Recht zu haben.
- Der Dezember und das letzte Stück Glück Ein Gespräch über das rasende Jahr, kleine Glücksmomente und die Vorfreude auf Silvester – Getränke gehen extra.
- Auf dem Sofa wirst du zum Honk Im Netz fehlt der Blick des Gegenübers. Unser Gehirn füllt die Lücken – und wir geraten in unseren eigenen Film.
- Förster an die Macht! Warum wir an die heile Welt glauben wollen Ein Gespräch über die Sehnsucht nach einer übersichtlichen Welt, in der einer den Wald im Blick behält und am Ende jedes Problem gelöst ist. Was verrät unsere Begeisterung für solche Fernsehwelten über den Wunsch nach Ordnung, Sicherheit und einfachen Antworten?
- „Mein Körper ist mein Kapital“ – Satire oder Macho-Manifest? Ein Macho zum Interview: Wie viel Ironie verträgt ein Lied über männliche Selbstüberschätzung?
- Weihnachten muss perfekt sein – wer zahlt den Preis? Über den Zwang zum perfekten Weihnachtsfest, Geschenke, Familienharmonie und die oft unsichtbare Arbeit der Frauen.
- Weihnachten für alte Hasen – Ruhiges Weihnachtslied über Alter, Erinnerungen und Familie | Detlef Cordes „Weihnachten für alte Hasen“ ist ein Weihnachtslied über das Älterwerden, vertraute Menschen, gemütliche Feiertage und den Wandel von kindlicher Aufregung zu entspannter Lebenserfahrung. Mit Songtext und Noten von Detlef Cordes.
- Deutschland wird zum Hintertupfing Europas Warum wandern deutsche Unternehmen nach China ab? Über Europas wirtschaftlichen Bedeutungsverlust, hohe Energiepreise und die Frage, warum Wachstum und kluge Köpfe wieder Priorität haben müssen.
- Der Genuss wird teurer – und wir werden schwächer Über den täglichen Kampf zwischen Lebenslust, Selbstdisziplin und den Folgen des Genießens.
- Den richtigen Moment zu Gehen finden Über die Schwierigkeit, Abschied zu nehmen: heimlich verschwinden oder viel zu lange bleiben – und den richtigen Moment einfach nicht finden.
- Arbeitsfrust und Leistungsdruck: Warum wir vom Aussteigen träumen Ein Gespräch über Arbeitsmoral, Stressbewältigung und die kleinen Fluchten aus dem Alltag. Warum ist der Wunsch, der Arbeit einfach fernzubleiben, so verständlich – und wann geht er auf Kosten anderer?
- Heinrich Heine und das Geheimnis des Endes: Wo wird einst des Wandermüden? Über den Tod als Geheimnis, die kosmische Zeit und ein lebendiges Gefühl von Ewigkeit. Was geben uns Dom, Wald und Wümmeniederung – und warum ist Heines Grab auf dem Montmartre eher ein Antiklimax?
- Kein Gönnen ohne Preis – wann wird Genuss zur Falle? Vom Kaffee als Zaubertrank zu Pinocchio und Hänsel und Gretel: ein Gespräch über Sucht, Genuss und die Kunst, rechtzeitig den Kopf einzuschalten.
- Schon morgens mit dem Leben auf Kriegsfuß Warum beginnt mancher Tag mit schlechter Laune? Ein grantiges Selbstgespräch über ein Leben voller Widerstände, zu viel Bier und den Versuch, mit Kaffee und etwas weniger Druck wieder klarzukommen.
- Alle wollen eine schöne Innenstadt – aber wer macht mit? Ein Gespräch über lebendige Innenstädte, Einkaufsverhalten, Verkehr und Bequemlichkeit. Warum wünschen wir uns attraktive Geschäfte und hohe Lebensqualität, wollen aber oft selbst nichts verändern?
- Was wartet draußen? Goethe, Heine und das Leben in der Zigarettenschachtel Ein Gedankenexperiment über Schicksal, Ungewissheit und die Frage, was jenseits des Bekannten auf uns wartet.
- Zwei Kippen im Matsch – und plötzlich geht es um die Liebe Wie aus zwei Zigarettenstummeln eine Liebesgeschichte wird – und ein Gespräch über Fantasie, Selbstkritik und die Liebe als größte Erfahrung.
- Anmerkungen zu „Frag mich nicht wie's war“ | Detlef Cordes Frag mich nicht wie's war – ein Lied von Detlef Cordes über das Abschließen, den Blick nach vorne und die Frage, wann es Zeit ist, Vergangenes ruhen zu lassen.
- Eine gute Bockwurst ist besser als teurer Luxus Warum Erfahrung und Routine das Leben süß machen – und eine gute Bockwurst manchmal mehr wert ist als das nächste große Erlebnis.
- Wir sind größer als wir selbst! Ein Gespräch über Einsamkeit, das Rätsel des Lebens und die Verbundenheit mit dem Universum.
- Warum alte CDs schwer loszulassen sind Ein Gespräch über Mülltrennung, alte Musik und Erinnerungen, die mit den CDs im Müll landen sollen.
- Arbeiten an der Käsetheke: Zwischen Kundenstress und Bewährungsstrafe Ein Gespräch über den Arbeitsalltag im Supermarkt, körperliche Belastung und den Umgang mit anspruchsvollen Kunden. Warum wird die Käsetheke im Lied zur Strafe – und was sagt das über unsere Vorstellung von Arbeit aus?
- Die große Pose und die arme Wurst Über Arroganz, Herrschaftsbedürfnis und den Durst nach Anerkennung hinter der aggressiven Fassade.
- Wenn die Wirklichkeit nicht ins Weltbild passt Warum verschließen wir uns manchmal der Realität? Über innere Schutzräume, die Angst vor Veränderung und die Frage, wann wir selbst der Wirklichkeit ausweichen.
- Ich lasse mich mitreißen, manipulieren, beschnacken Warum trauen wir unserem eigenen Urteil nicht? Im Gespräch mit Frederike Theuerbier erzählt Detlef Cordes von Wahlkampf, Vertrauen und Goethes Fischer.
- Die furzenden Hasen von Lauenbrück: Märchen oder Fake? Detlef Cordes erzählt, warum Lauenbrück für ihn ein märchenhafter Ort ist – und weshalb eine schöne erfundene Geschichte etwas anderes ist als eine Wirklichkeit, die sich als Märchen ausgibt.
- Wenn die große Auswahl die Gemütlichkeit raubt Zu viele Möglichkeiten machen selbst den Brotkauf zur Entscheidungssache. Warum der Stammdöner entlastet – und digitale Nachrichtenauswahl trotzdem ein Luxus sein kann.
- Warum wir zur Zigarette greifen Über Stress, kurze Entlastung und den Widerspruch, sich selbst zu schaden und sich zugleich etwas gönnen zu wollen.